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Im FeuerWerk das Holz mit allen Sinnen erleben!

„Wir können nicht fehlgehen, wenn wir der Natur folgen.“ (Michel de Montaigne)

Schön – oder? Ein Spruch, der mich schon mein Leben lang begleitet, begegnet mir bei einem Ausflug mit dem Rad in die HolzErlebnisWelt im FeuerWerk in Fügen. Fügen, am Eingang des Zillertals, ist als Urlaubsparadies weltweit bekannt. Vielleicht auch, wegen des grandioseren Duftes, der hier in der Luft liegt. Zu verdanken ist das dem Großsägewerk und BioMasseHeizKraftWerk Binderholz direkt an der Zillertaler Bundesstraße.

Holz mit allen Sinnen erleben das stand heute auf unserem Tagesprogramm. Natürlicherweise macht man dieses im Wald. Wir möchten aber noch mehr erfahren und haben uns heute einen Rundgang in der HolzErlebnisWelt im FeuerWerk vorgenommen. Mehrmals täglich werden, das ganze Jahr über Führungen angeboten.

Schon auf dem Radweg, entlang des riesigen Sägewerks, duftet es nach Holz und wir sind mehr als gespannt was wir beim Rundgang im FeuerWerk zu sehen, zu hören und zu spüren bekommen.

HolzErlebnisWelt im FeuerWerk in Fügen

Die poetische Biografie des Holzes im FeuerWerk

Pünktlich um 11:00 Uhr parkten wir unsere Fahrräder im modern gestalteten Innenhof der HolzErlebnisWelt ein. Nina, eine junge, fesche Tirolerin empfing uns freundlich und begleitete uns durch den einstündigen Besichtigungsrundgang.

Der stimmungsvolle Anfang des Besucherrundgangs erzählt der mehrfach ausgezeichnete Film „HolzLeben“. Im bequemen Kinosessel verfolgen wir die gefühlsbetonte, mit wunderbarer Musik untermalte, poetische Biografie des Holzes – ein kleiner Spaziergang ins Paradies, das auch ohne Popcorn und Cola verzaubert – ein wahrer Kunstfilm mit live eingespielter Musik vom Streichquartett „Quartetto Ludos“.

Emotional geht’s weiter. Die Wände der beiden Treppenaufgänge sind mit literarischen Textzitaten zum Thema Wald und Holz geschmückt und berühren mich, die ich schon in Kindertagen Sprüche gesammelt habe, besonders.

Nina führt uns in den Raum „Geschichte des Holzes“. Eindrucksvoll sehen wir den Gebrauch des Holzes, quer durch die Jahrhunderte. Mit technischen Highlights und liebevoll arrangierten Details wird uns die unendliche Geschichte des Holzes vor Augen geführt, die man gerne vergisst, dessen Bedeutung wird uns hier aber sehr bewusst.

HolzErlebnisWelt im FeuerWerk in Fügen

Die technischen Details im FeuerWerk

Unsere Männer waren natürlich sehr gespannt auf die technischen Details des BioMasseHeizKraftwerkes:

  • Turbinenraum: Hier wird aus Dampf Ökostrom erzeugt.
  • Kesselraum: Hier sind Feuer und Wasser die wesentlichen Elemente.
  • Kyoto Raum: Der entscheidende Punkt für ein BioMasseHeizkraftWerk, denn hier wird die Abluft gereinigt.
  • Bandtrockner: Ein Apparat zum kontinuierlichen Trocknen und Kühlen von Schüttgütern, Pasten, Fasern, Formteilen und Platten.
  • Pelletierung: Hier werden pulvrige oder feinkörnige Stoffe durch besondere Verfahren zu kleinen kugel- oder walzenförmigen Stücken geformt, zusammenfügt oder granuliert.

Sehr beeindruckend. Ein Energiekraftwerk mit echter Nachhaltigkeit. Ökostrom, Fernwärme, Pellets und Briketts werden CO2 neutral erzeugt.

HolzErlebnisWelt im FeuerWerk in Fügen

Technik, Kultur und Kunst im FeuerWerk

Technik, Kultur und Kunst sind hier auf besondere Weise in Beziehung gesetzt. Wir sind alle sehr erstaunt was wir über Holz erfahren haben und in der Galerie überzeugt uns der Werkstoff Holz noch mal in seiner künstlerischen Form.

Zehn Stationen im FeuerWerk haben unsere Sinne geschärft und auf 16 m Höhe setzten wir uns in die SichtBar. Das Erlebte muss unbedingt besprochen werden. Bei einer beeindruckenden Aussicht auf die Zillertaler Bergwelt, bestellen wir uns ein Gläschen Wein und lesen den auf dem Tisch liegenden Veranstaltungskalender des FeuerWerks. Ausstellungen namhafter Künstler, Kabaretts, Jazzbruch, Konzerte uvm. lösen eine angeregte Diskussion bei uns aus. Mein Mann und ich wollen unbedingt am Sonntag zum angekündigten Jazzbrunch und unsere Freunde wollen sich den Klängen eines Duos aus Buenos Aires hingeben.

Binderholz Fügen

Da wir uns von diesem schönen Ambiente noch nicht trennen können und wollen, beschließen wir hier in der SichtBar Mittag zu essen und genießen „Geschnetzeltes vom Ziegenkitz mit Zwiebeln und Spätzle“. Hmm, einmalig!

Für unsere Lieben daheimgebliebenen nehmen wir ein paar äußerst entzückende Kunsthandwerkstücke, produziert von heimischen Bauern, mit. Für uns muss es was Zünftiges sein und wir packen uns zwei (drei☺) Fläschchen „Zichna“ ein. Ein original Zillertaler Zirbenschnaps, der nicht nur die Verdauung anregt.

Beschwingt steige ich auf mein Fahrrad und radele mit einem wunderschönen Zitat im Kopf, durch die lieb gewonnene Zillertaler Landschaft.

Als ich noch im Walde war und lebte, schwieg ich; nun, da ich tot bin, habe ich Stimme und singe.“ (Innschrift einer alten Geige)

Fotos: FeuerWerk Fügen



Quelle: blog.best-of-zillertal.at/im-feuerwerk-das-holz-mit-allen-sinnen-erleben/

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