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Brauchtum

Traditionelle Feste und Feiertage werden im Zillertal mit viel Gefühl und Wertschätzung gepflegt und in den Alltag integriert. Ob Grasausläuten, Klöpflsingen oder Krampuslaufen - für die Bevölkerung und Gäste wird Geschichte wieder lebendig gemacht und an den tieferen Sinn dahinter erinnert.

Brauchtum Perchten im Zillertal

Perchten

An den Neujahrstagen ziehen die Perchten verkleidet mit einer „Larfn“ (Maske) von Haus zu Haus um den Dorfbewohnern „a glickseligs neus Johr“ (ein gutes neues Jahr) zu wünschen. Um nicht erkannt zu werden, behalten sie ihre Verkleidung üblicherweise den gesamten Abend an. Nach altem Brauch werden die Perchten in jedem Haus mit einem Schnapsl empfangen.

Grasausläuten

Der Brauch ist Jahrhunderte alt und wird heute im Zillertal noch so ehrgeizig betrieben wie eh und je: das Grasausläuten. Dabei laufen vor allem die Kinder (aber auch so mancher Erwachsene) in Tracht durch die Dörfer und läuten mit Glocken und Schellen den Winter aus dem Land. Die Kleinsten bekommen dann Süßigkeiten oder einen kleinen Proviant, die Älteren werden von den Einwohnern mit einem Schnaps belohnt. Das traditionelle Vertreiben des Winters findet alljährlich Ende April/Anfang Mai statt und wird in allen Dörfern des Tals betrieben.

Die Herz-Jesu-Feuer - Berge in Flammen

Es ist eine uralte Tradition im Alpenraum: Wenn der längste Tag des Jahres auf die kürzeste Nacht trifft, dann wird der Sommer mit Feuern auf den Bergen begrüßt. Auch im Zillertal machen sich dann zahlreiche Vereine und Gruppen auf und entzünden Bergfeuer – die sogenannten Herz-Jesu-Feuer. Diese lassen sich ableiten von der Herz-Jesu-Verehrung, einer Ausdrucksform römisch-katholischer Spiritualität. Dieses Jahr findet das Spektakel am 25. Juni statt. Kurz vor Anbruch der Dunkelheit lodern dann die Bergfeuer. Faszinierende Feuerbilder mit unterschiedlichen Motiven und Symbolen – eine wahrlich mystische Atmosphäre.

Wetterläuten - die magische Kraft der Glocken

Beim Brauch des Wetterläutens spielen der Glaube und die Physik gekonnt Doppelpass.

Der weithin hörbare Klang einer Kirchenglocke hatte immer schon etwas Faszinierendes an sich. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Haben Glocken vielleicht sogar magische Kräfte? Der im Alpenraum weit verbreitete Brauch des Wetterläutens sagt eindeutig ja! Deshalb wurden stets die Kirchenglocken geläutet, wenn ein Unwetter nahte. Dahinter steckt eine simple physikalische Überlegung: Die Schallwellen, die von Glocken ausgesandt werden, sollen die Wolken zerstreuen und so drohendes Unheil von der Bevölkerung abwenden. Auch wenn diese These keiner wissenschaftlichen Prüfung standhält, der Glaube versetzt bekanntlich Berge.

Krampuslauf

Mitte des 17. Jahrhunderts entwickelte sich der Einkehrbrauch des Heiligen Nikolaus, der in Begleitung des Krampus zu den Kindern kommt, sie belohnt oder ihnen die Leviten liest. Der Krampus fungiert als Schreckgestalt, der die unartigen Kinder bestraft. Im Laufe des 20. Jahrhunderts ist er allerdings dazu übergegangen, auch in Gruppen ohne Nikolaus sein Unwesen zu treiben und am Abend vor dem Nikolaustag Passanten auf der Straße zu erschrecken.

Klöpflsinger auf der Grieralm Zillertal

Klöpflsingen

In Lederhosen, grauem Tuxer Janker, einer tradtionellen Jacke, mit altem Filzhut und in Doggeln, den typischen Zillertaler Schuhen, machen sich Männer an den vier Donnerstagen vor Weihnachten zwischen Aschau und Hintertux auf, um fürs Jesukindl anzuklöpfeln. Es werden alte Weihnachtslieder gesungen und Gedichte aufgesagt. Mit dem Klöpflsingen wird das Nahen des Weihnachtsfestes verkündet.

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