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Handwerk

Gelebte Traditionen und das damit zusammenhängende Handwerk sind bis heute tief in den Herzen der Zillertaler verwurzelt. Anderswo mag man das kulturelle Erbe nur mehr im Museum finden - für die Zillertaler hingegen ist das traditionelle Handwerk Teil des Lebens.

Dogglmachen

Der Doggl ist ein traditionelles Schuhwerk der Zillertaler. Über Jahrhunderte hat sich das Naturprodukt aus Wolle bewährt - und das nicht nur in der warmen Stube, sondern auch im Freien und sogar zum Rodeln. Der Loden- und Walkschuh ist wetterfest und in der Spezial-Ausführung für draußen auch mit einer Gummisohle erhältlich. Der Doggl wird auch heute noch komplett per Hand geschneidert und ist ein original Zillertaler Traditionsprodukt.

Erhältich sind die Doggln unter anderem bei Günther Hartl in Stumm, beim Geislschuster in Hippach oder auch bei Trachten "Leben mit Tradition" in Tux.

Hirschhornschnitzerei
Hirschhornschnitzerei
Hirschhornschnitzerei
Hirschhornschnitzerei
Hirschhornschnitzerei

Hirschhornschnitzerei

Aus Geweihen werden wunderhübsche kleine Kunstwerke gefertigt. Früher waren es vor allem Holzknechte, die sich nach ihrer schweren Arbeit im Wald mit dem Edelweißschnitzen ein kleines Zubrot verdienten. Und auch für Thomas Rauch ist das filigrane Handwerk ein Hobby – allerdings eines mit einer ganz besonderen Bedeutung. Für ihn vereint sich im Schnitzen eine wunderbare Mischung aus Tradition und Liebe zur Natur. 

Heute ist Rauch ein Meister im Hirschhornschnitzen – und der Einzige im Zillertal, der aus den Geweihen wirklich wundervolle Preziosen fertigt. Für das Imitat des Edelweiß, den in den Alpen selten gewordenen Korbblütler, wird nur das Innere des Geweihs verwendet, das sogenannte „Weiße der Stange“. Aus der „Rose“, dem unteren Teil des Geweihs, werden Gürtelschnallen, Glasverzierungen oder Schlüsselanhänger gefertigt.

Hier sind die Kunstwerke erhältlich:

Thomas Rauch
Schormis 105
Schwendau

Zillertaler Tracht

In anderen Orten im Alpenraum hat jedes Dorf eine eigene Tracht. Nicht so im Zillertal. Da tritt die gesamte Talschaft sozusagen unifom auf. Hauptbestandteil der Zillertaler Tracht ist der berühmte Tuxer aus Loden. Ein original Zillertaler Tuxer besteht aus grauem Lodenstoff, schwarzer Samtstickerei und Wollborte, grüner Paspelierung und als Besonderheit hat er ein Futter aus hellblauem Matratzengradl.

Hier ist die Zillertaler Tracht erhältlich:

Franz Knauer
Pfarrer-Krapf-Straße 392
6290 Mayrhofen

 

 

 

Krippenschnitzerei

Was wäre Weihnachten im Zillertal ohne seine vielen Krippen und den typischen Krippenfiguren? Nicht denkbar. Darum schmücken die Menschen seit Generationen Kapellen, Kirchen und ihre Stuben mit den Miniaturen der Weihnachtsgeschichte.

Wer sich die Krippen im Zillertal anschaut, erlebt immer wieder den Wechsel zwischen zwei Varianten - gleichberechtigt neben der orientalischen Krippe existiert auch die Tiroler Version, mit dem typischen Stall. Im Zillertal gibt es zahlreiche Betriebe, die das traditionsreiche Handwerk der Schnitzerei noch heute fortführen und mit Hilfe von unzähligen Messern kleine Kunstwerke aus Zirbenholz zaubern.

Federkielstickerei

Das Alpenland liebt seine Lederhosen und Leibgurte, auch Ranzen genannt. Besonders bei Feiern und Festen kommen die klassischen Kleidungsstücke zur Geltung und wer genau hinschaut, wird die versteckte Kunst erkennen. Es gibt in Österreich nur noch ca. 4-5 Handwerksbetriebe, die die Federkielstickerei beherrschen, einer davon ist der Betrieb von Alexander Stiegler in Stumm im Zillertal.

Echte Pfauenfedern kombiniert mit perfekter Handarbeit liefern das Dekor für die Zillertaler Tracht und verleihen ihr damit die individuelle Note. Doch auch Hosenträger, Gürtel, Schuhe, Taschen und auch die Glockenriemen der Almkühe können bestickt und verziert werden.

Der Ranzen wird traditionsgemäß von Musikanten, Schützen und früher ganz besonders von Bauern getragen. Er diente in seiner Urversion als Schutz gegen Säbelhiebe und war mit Zinnköpfen gespickt. Doch auch heute noch verzichtet kaum ein Zillertaler auf seinen Ranzen bei großen Festen wie dem Gauder Fest, Hochzeiten, Jubiläen und Begräbnissen.

Orgelbau

Der Orgelbau hat eine jahrhundertelange Tradition im Zillertal. Einer der bekanntesten Meister dieser Zunft war Karl Mauracher. Vor 200 Jahren brachte er das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ nach Fügen.

Heute ist Christian Erler der letzte selbständige Orgelbauer im Tal. Jede einzelne Orgel gilt als Unikat individueller Planung und Ausführung, in der, abgestimmt auf die Raumverhältnisse, höchste Ansprüche in Präzision, Qualität der Materialien und gediegene handwerkliche Ausführung zum Tragen kommen.

Alle Informationen zum Orgelbau findest du HIER.

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